Der Sternenblog - Beitragsarchiv März 2022
27.03.2022
Heute Nacht konnte ich nochmal am Sombrero nachlegen - 122x20s Belichtung hat mein enger Sichtslot auf die Galaxie hergegeben. Die Gesamtbelichtungszeit hat sich somit auf 72 Minuten erhöht:
Aufnahmedaten:
Datum: 26.03. und 27.03.2022
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ZWO ASI294MC Pro | Belichtung: 124x10s plus 157x20s= 73 Minuten RGB ohne Filter | Temp: -10°C | Bin: 1x1 | Gain: 121 | Offset: 30 | 60 Flats | 60 Darkflats | 100Darks | 30 BIAS
26.03.2022
Galaxienzeit mit dem großen Geschirr! Mit dem C11 habe ich zuerst 2,47 Stunden lang die M51 Whirpool-Galaxie abgelichtet.
Aufnahmedaten:
Datum: 25.03.2022
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ZWO ASI294MC Pro | Belichtung: 444x20s RGB ohne Filter=2,47 Stunden| Temp: -10°C | Bin: 1x1 | Gain: 121 | Offset: 30 | 60 Flats | 60 Darkflats | 100Darks | 30 BIAS
Um kurz vor Mitternacht sollte dann die M104 Sombrero-Galaxie in meinem engen Sichtslot in südlicher Richtung zu sehen sein. Das Einfangen dieser Galaxie mit dem C11 war ein Krampf.
Zuerst die kurze Lücke und darüber hinaus steht die Galaxie aktuell ziemlich tief am Horizont. Leider so tief, dass die Zeltwand meines Astro-Zeltes das Guidscope scheinbar verdeckt hatte. Ich habe die ersten Frames also ungeguided mit 10s Belichtung aufgenommen. Dann stand auch noch ziemlich schnell ein Meridian-Flip an und nach dem Flip ist dann die ausladende Taukappe meines C11 mit der Zeltwand kollidiert.
Ich musste die Seitenwand des Beobachtungszeltes mit Gummi-Spannern herunterziehen, damit sich das Teleskop frei bewegen konnte. Ich habe noch einige - geguidete - 20s-Frames aufgenommen, dann ist die Galaxie auch schon hinter unserem Hausdach verschwunden. An brauchbaren frames sind 124x10s plus 35x20s herausgekommen - mehr war (erstmal) nicht drin.
Aufnahmedaten:
Datum: 26.03.2022
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ZWO ASI294MC Pro | Belichtung: 124x10s plus 35x20s= 32 Minuten| Temp: -10°C | Bin: 1x1 | Gain: 121 | Offset: 30 | 60 Flats | 60 Darkflats | 100Darks | 30 BIAS
Stellinas Job für die Nacht war der IC1795 Fischkopfnebel - hier sind 1545x10 Sekunden= 4,29 Stunden Belichtung zusammengekommen:
Aufnahmedaten:
Datum: 25./26.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 1545x10 Sekunden= 4,29 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
25.03.2022
Letzte Nacht habe ich meine MEL15-Photonensammlung mit einigen SII-Lightframes mit dem 12nm-Filter aufstocken können. Insgesamt sind in dieses Bild 688x20s Hα, 583x20s OIII, 671x20s SII und 80x20s RGB ohne Filter (für die Sterne) eingeflossen, die Gesamtbelichtung beträgt also 2022 x20s = 11,23 Stunden:
Aufnahmedaten:
Datum: 21.03. - 24.03.2022
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ZWO ASI294MC Pro | Belichtung: 688x20s Hα 12nm, 583x20s OIII 12nm, 671x20s SII 12nm und 80x20s RGB ohne Filter| Temp: -10°C | Bin: 1x1 | Gain: 121 | Offset: 30
Stellina konnte derweil zwei offene Sternhaufen ablichten:
M48:
Aufnahmedaten:
Datum: 23.03. und 24.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 366x10 Sekunden= 61 Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
und den M44 Beehive-Cluster:
Aufnahmedaten:
Datum: 24.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 955x10 Sekunden= 2,65 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
23.03.2022
Heute ist die OIII-Belichtung der Melotte 15 dran. Auch diesmal verlief nicht alles problemlos. Ich habe die Montierung komplett neu eingenordet und das Teleskop neu austariert, das Guiding neu kalibriert und habe den Guiding-Assistenten im PHD2 durchlaufen lassen.
Das Guiding ist jetzt akzeptabel - leider hatte ich wieder große Schwierigkeiten, auf das Objekt zu zentrieren. Im APT ist nur das Zentrum des Herznebels angegeben und via Stellarium war die Positionierung nicht sehr genau.
Leider konnte ich das Bild nicht zum "online-platsolven" zu astrometry.net hochladen um die Ausrichtung dann per "image crossfade" bei worldwidetelescope.org zu visualisieren. Bei astrometry klemmte mal wieder der Server - wie immer, wenn die Nächte klar sind...
Letztendlich habe ich die Sternkonstellationen der letzten Aufnahmen dann händisch in Deckung gebracht und konnte bis zum Ende meiner Sichtlücke immerhin 583x20s=3,24 Stunden mit dem 12nm OIII-Filter belichten.
Stellina hatte natürlich auch zu tun - als erstes war die M32 Galaxie ("Le Gentil") dran. Die M32 ist eine kleine Begleitgalaxie der M31 Andromeda-Galaxie. Der Staubrand der "großen Schwester" ist am rechten Bildrand zu sehen.
Die Galaxie ist recht unscheinbar, aber sie ist ein weiteres "collector's item" für meine Messier Sammlung:
Aufnahmedaten:
Datum: 23.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 220x10 Sekunden= 37 Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Danach war die M64 "Black Eye Galaxie" dran. Hier sind insgesamt 1330x10 Sekunden= 3,69 Stunden Belichtung zusammengekommen:
Aufnahmedaten:
Datum: 23.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 1330x10 Sekunden= 3,69 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
22.03.2022
Ich konnte weitere Hα-frames für den MEL15 sammeln, aber es war ein Krampf. Das Guiding passt hinten und vorne nicht. Ich werde das Problem mal grundlegend angehen und neu einnorden, die Gewichte neu austarieren, usw.
Stellina konnte derweil an den beiden Galaxien NGC4490 und NGC4485 belichten. Ob das der Wal aus "per Anhalter durch die Galaxis" ist? Und wo im Bild ist der Petunientopf?
Aufnahmedaten:
Datum: 22.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 1789x10 Sekunden= 4,97 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
21.03.2022
Es gibt so Tage wo es einfach nicht läuft. Mein Projekt für die nächsten Nächte ist "Melotte 15" - das "Herz des Herznebels" in Hubble-Farben.
Das C11 hatte ich frisch aufgesattelt und auch schon am Mond benutzt. Leider hatte ich die Guiding-Kamera demontiert. Eine erneute Kalibrierung war also erforderlich - die wollte einfach nicht funktionieren. Erst als ich auf den Eskimo-Nebel geschwenkt bin und von da kalibriert habe, ging es einigermassen mit dem Guiding. Immerhin sind so 2h mit dem 12nm-Hα-Filter zusammengekommen - ein erster Probestack sieht schonmal ganz gut aus:
Stellina habe ich derweil auf die offenen Sternhaufen Messier 35 + 36 geschickt.
Messier 35 und der offene Sternhaufen NGC2158:
Aufnahmedaten:
Datum: 21.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 418x10 Sekunden= 70 Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Messier 36:
Aufnahmedaten:
Datum: 21.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 440x10 Sekunden=1,22 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
20.03.2022
Es ist Vollmond, der ging aber zum Glück relativ spät auf. Ich habe ich mich mit der Stellina an der NGC2403 versucht. Leider hatte ich den Wind unterschätzt, der wider erwarten teilweise doch recht frisch wehte. Das hat dazu geführt, das die Sterne zu Würstchen wurden - ich musste den Fauxpas mit Startools nachträglich "abrunden".
Ab Mitternacht habe ich dann noch ein bisschen den Mond fotografiert. Generell ist das bei Vollmond keine gute Idee, da viele Krater im hellen Licht überstrahlt werden. Eigentlich wollte ich die Barlow-Linse einsetzen - ich hatte aber massive Probleme mit Dreck/Staub im optischen System. Die Partikel konnte man auf den Linsen der Balow sehen aber das war nichts, was ich "mal eben so" in der Dunkelheit hätte beseitigen können. Also - ohne Barlow:
Aufnahmedaten:
Datum: 20.03.2022
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ZWO ASI294MC Pro ohne Filter | Temp: -10°C | Bin: 1x1
14.03.2022
In der Nacht hat es bei uns Polarlichter gegeben - die sind so weit südlich äußerst selten - sowas habe ich zuletzt als Grundschüler in den 1970er-Jahren gesehen. Das ganze Spektakel spielte sich innerhalb von 15 Minuten ab - und ich habe es verpasst. Zum Glück hat meine Skycam etwas eingefangen:
Ich habe zusätzlich ein Video davon erstellt:
13.03.2022
Ich hatte gestern angefangen, mit Stellina am NGC1579 zu belichten, allerdings war das Ergebnis wegen des Mondmatsch-Himmels nicht sehr vielversprechend.
Heute Nacht ich da weiter gesammelt - zwar unter ähnlichen Bedingungen, aber immerhin sind für das schwache Objekt 1683x10s=4,7 Stunden brauchbare frames herausgekommen:
Aufnahmedaten:
Datum: 12.03. und 13.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 1683x10 Sekunden=4,7 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
11.03.2022
Die letzten beiden Nächte waren weiterhin den 3 Langzeitbelichtungen M78, NGC2264 und Polaris/Flux gewidmet. Hier die Ergebnisse:
M78:
Crop:
Aufnahmedaten:
Datum: 25.12.2021 und 06./07./08./09./10.03.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 917x20s=5,09 Stunden RGB ohne Filter | 100 Darks, 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
NGC2264 Christmas-Tree Cluster mit LDN1607 Konus-Nebel:
Links ist der NGC2261 Hubbles Variable Nebula zu sehen (den hatte ich ja schonmal mit der Stellina im Visier) und rechts unten befindet sich der offene Sternhaufen NGC2259:
Crop:
Aufnahmedaten:
Datum: 07./08./09.03.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 772x20s=4,29 Stunden RGB ohne Filter |100 Darks, 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Tja - und dann... Polaris mit Flux Nebel. Hier hat sich mein Konzept der kurzen Belichtung gerächt, denn APP hatte 5222 brauchbare Frames a 20s zu stacken.
Das entspricht einer Gesamtbelichtungszeit von 29 Stunden. APP hat dafür geschlagene 14 Stunden gebraucht und zwischendurch musste ich dann auch noch Platz auf der Festplatte schaffen... Satte 802,8Gb wollte APP für den Stacking-Prozess belegen...
- um den Polaris herum sieht es komisch aus. Ein Astro-Kollege im Astrotreff als "Microlensing" - das scheint mir plausibel.
- Ich konnte nicht Dithern, das Bild hat daher "walking noise". Das Guiding i.d. Polar-Region ist nicht leicht, beim Dithern haute mir jedesmal die DEC-Korrektur ins Nirvana ab und kam auch nicht wieder
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 25.02.-11.03.2022 (8 Nächte)
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 5222x20s=29 Stunden RGB ohne Filter | je 100 Darks, je 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Die 29h Belichtung haben sich meiner Meinung nach gegenüber meinen "Erstversuchen" nicht wirklich gelohnt.
Stellina konnte 2 Nächte lang die schwierig zu fotografierende Galaxie IC 342 im Sternbild Giraffe ablichten. Hier sind 7,6 Stunden Gesamtbelichtung zusammengekommen:
Oben links im Bild ist zusätzlich die Galaxie UGC2826 zu sehen.
Aufnahmedaten:
Datum: 09. und 10.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 2736x10 Sekunden= 7,6 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
08.03.2022
Genial - schon wieder sternenklarer Himmel. Der APO arbeitet sein Programm ab: M78, NGC2264, Polaris Flux-Nebel.
Stellina habe ich zuerst auf einen weiteren Winzling losgelassen - den NGC7662 Blue Snowball Nebula:
Aufnahmedaten:
Datum: 08.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 368x10 Sekunden=1 Stunde | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Für die nächsten 7 Stunden war dann der Wizard-Nebel NGC7380 dran:
Aufnahmedaten:
Datum: 08.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 2532x10s=7,03 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
07.03.2022
Nachdem ich den ganzen Tag über mit Fieber und üblen Magenkrämpfen (aufgetreten nach Genuss einer Pizza...) flachgelegen habe, haben sich die Symptome gegen Abend soweit verbessert, dass ich doch nochmal die Teleskope hinstellen konnte.
Den APO habe ich mal wieder "Belichtung sammeln" geschickt. Zuerst auf den M78 - hier kann ich mittlerweile nach Einbruch der Dunkelheit nur noch eine knappe Stunde Photonen sammeln, dann ist unser Hausdach im Weg. Ich hoffe auf die nächsten Tage und sammle, was geht.
Danach habe ich ein bisschen Licht auf dem NGC2264 gesammelt und als auch hier die ersten Zweige ins Bild kamen ging für den Rest der Nacht die "Polaris/Flux Nebel"-Sammlung weiter.
Stellina hatte ich inzwischen auf einige "Winzlinge" angesetzt:
NGC40 Bowie-Tie Nebula:
Aufnahmedaten:
Datum: 07.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 449x10 Sekunden= 1,25 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
NGC2261 Hubble's Variable Nebula:
Aufnahmedaten:
Datum: 07.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 807x10 Sekunden= 2,24 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Zum Schluß hatte ich Stellina dann noch auf die M96-Galaxie angesetzt. Leider war irgendwann der USB-Stick voll und Stellina hat die Aufnahme pausiert. Immerhin konnte ich meiner Messier-Sammlung ein neues Objekt hinzufügen:
Aufnahmedaten:
Datum: 07./08.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 570x10 Sekunden= 95 Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
06.03.2022
Der Himmel ist klar, der zunehmende Mond steht aktuell bei 12%:
Aufnahmedaten:
Datum: 06.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Einzelframe
Mein letztes Projekt bevor der Orion aus meinem Sichtfeld in die Sommerpause verschwindet, soll die Verbesserung meines M78 sein - darauf habe ich den APO angesetzt. Leider ist hier nach einer guten Stunde bereits Schluss, denn dann kollidiert der Nebel mit unserem Hausdach. Den Rest der Nacht habe ich dann für den Polaris mit dem Flux-Nebel weitergesammelt - mal schaun, ob das etwas wird.
Stellina habe ich zuerrst auf den Sternhaufen NGC2419 "The Intergalactic Wanderer" angesetzt,
Interessant an diesem Objekt finde ich, dass William Herschel den Sternhaufen 1788 noch als runden Fleck beschrieben hat - erst im Jahr 1850 konnte Lord Rosse mit dem gigantischen Leviathan-Telekop die Einzelsterne auflösen.
Heute - im Jahr 2022 - steht ein kleiner Astro-Roboter mit geringer Öffnung und Brennweite bei mir auf dem Rasen und schafft das gleiche:
Aufnahmedaten:
Datum: 06.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 857x10 Sekunden= 2,38 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Später am Abend bin ich dann wieder auf die M95 geschwenkt und habe weitere Photonen eingesammelt. Jetzt sind immerhin 2202x10 Sekunden= 6,11 Stunden Belichtung zusammengekommen:
Aufnahmedaten:
Datum: 05.03. und 06.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 2202x10 Sekunden= 6,11 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
05.03.2022
Heute Nacht sollte der klare Himmel eigentlich Pause machen - aber die Wolken verzogen sich nach und nach. Ich konnte den zunehmenden Mond bei 6% ablichten:
Aufnahmedaten:
Datum: 05.03.2022
Kamera: Canon EOS200D mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/40 Sek.| Blende: 5,38 | ISO: 6400
Und als es dann klarer wurde, habe ich Steilla auf die M95 Galaxie angesetzt. Leider reichte die gesammelte Belichtungszeit nicht für ein gures Resultat - aber morgen soll schon die nächste klare Nacht kommen.
04.03.2022
Gestern Nacht war zunächst nur eine 2-stündige Wolkenlücke angesagt - ich hatte das große Geschirr also gar nicht erst ausgepackt und nur Stellina vor die Tür gestellt.
Zuerst war die NGC2903 Galaxie an der Reihe. Hier konnte ich 636x10 Sekunden=1,77 Stunden Licht sammeln:
Aufnahmedaten:
Datum: 04.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 636x10 Sekunden= 1,77 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Der Wetterbericht hatte sich allerdings mal wieder geirrt - diesmal zu meinen Gunsten - es blieb die ganze Nacht klar! Ich habe Stellina dann auf den NGC6543 ausgerichtet und bis zum Sonnenaufgang laufen lassen.
Herausgekommen sind 2660x10 Sekunden= 7,39 Stunden brauchbare frames.
Die Galaxie links vom Nebel ist übrigens die NGC6552.
Aufnahmedaten:
Datum: 04.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 2660x10 Sekunden= 7,39 Stunden | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
02.03.2022
Heute Nacht konnte ich den NGC2244 Rosettennebel mit dem APO einfangen. Es sind ca. 2 Stunden Belichtungszeit geworden, bevor die Wolken kamen:
Aufnahmedaten:
Datum: 02.03.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 365x20s=2,03 Stunden RGB ohne Filter | 20 Darks, 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Stellina hat sich inzwischen am IC5146 Kokon-Nebel versucht:
Aufnahmedaten:
Datum: 02.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 809x10s=2,25 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
01.03.2022
Da es Montag Nacht schon wieder klar war, konnte ich inkl. Sonntag 1006x20s= 5,59Stunden Hα sammeln.Das Stackergebnis habe ich mit den RGB-Daten verheiratet. Insgesamt sind so 9,07 Stunden Belichtung zusammengekommen.
Aufnahmedaten:
Datum: 25.02., 26.02., 27.02 und 28.02.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 627x20s=3,48 Stunden RGB ohne Filter, 1006x20s= 5,59Stunden mit 12nm Hα --> Gesamtbelichtung=9,07 Stunden | je 20 Darks, je 60 Flats und Darkflats,je 30 BIAS
Nebenbei hatte ich Stellina laufen - zuerst auf dem NGC 2264 Christmas-Tree-Cluster / LDN 1607 Konus-Nebel...
kleine Version zur Übersicht ohne scrollen:
Aufnahmedaten:
Datum: 28.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 855x10s=2,37 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
...und dann hat Stellina die M51 Whirlpool-Galaxie abgelichtet:
Aufnahmedaten:
Datum: 28.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 344x10s=57 Minuten |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Bis zur Dämmerung hat dann der APO noch fleissig Licht vom Polaris und Umgebung gesammelt.
Die Polaris-Aufnahme konnte ich um 1010x10s = 2,8 Stunden ergänzen. Insgesamt ergibt sich somit eine Belichtungszeit von 4,69 Stunden:
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 25.02.2022 und 28.02./01.02.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 339x20s und 1010x10s= 4,69 Stunden RGB ohne Filter | je 20 Darks, je 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Stellinas letztes Bild für die Nacht war der offene Sternhaufen M38, hier sind 787x10s = 2,18 Stunden zusammengekommen.Soviel Licht wäre für das Objekt vermutlich gar nicht nötig gewesen aber ich habe die Teleskope einfach laufen lassen und bin dann ins Bett gegangen.
Aufnahmedaten:
Datum: 28.02./01.03.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 787x10s = 2,18 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
28.02.2022
Die Dritte der 3 Nächte war auch ergiebig - aktuell stackt APP gerade an der 1. HA-Session des Bogeyman.
Ich hatte ja am Freitag mit Stellina noch etwas am "Kopf der Möwe" IC2177 belichtet. Diese Aufnahmen habe ich jetzt mit den vorhandenen Frames kombiniert.
Es sind jetzt 363x10s= 1 Stunde Belichtung dazugekommen - es entsteht daraus kein "Wow-Effekt", die Schlieren habe ich auch nicht wegbekommen.
Aber das Bild ist jetzt etwas rauschärmer, immerhin:
Aufnahmedaten:
Datum: 14.02. und 25.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 886x10s=2,46 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Ich werde das Objekt beizeiten mal mit meinen APO besuchen.
Ausserdem hat Stellina sich in zwei Nächten am Rosettennebel NGC2237 versucht und insgesamt 1268 brauchbare 10s-Frames gesammelt.
Aufnahmedaten:
Datum: 25.02. und 26.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 1268x10s=3,5 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
27.02.2022
Klasse - 3 Tage am Stück CS - sowas gab es lange nicht mehr. Die Stürme der letzten Tage sind endlich abgeflaut, der Regen ist verschwunden und es gibt endlich einen klaren Nachthimmel.
Ich gebe zu - ich bin völlig fertig - aber es hat sich für mich definitiv gelohnt.
Es fing schon am Freitag Abend an. Nach der Arbeit habe ich das wegen des Sturms gut verzurrte Astrozelt abgeplant und mein APO auf den "Bogeyman" LDN 1622 ausgerichtet.
Der Nebel ist kein einfaches Objekt und wird vermutlich eher ein Langzeitprojekt. Ich hoffe, mehr Licht und vor allem HA zu sammeln, bevor der Orion aus meinem Sichtfeld verschwindet.
Aktuell habe ich gerade die erste HA-Session am laufen.
Den RGB-Stack aus zwei Nächten habe ich aber trotzdem schonmal durchlaufen lassen - mal sehn, was noch daraus wird:
Aufnahmedaten:
Datum: 25.02.+26.02.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 627x20s=3,48 Stunden RGB ohne Filter | 20 Darks, je 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Stellina habe ich derweil auf den "Kopf der Möwe" IC1848 (Seagull-Nebula) ausgerichtet. Ich hatte da schon eine erste Rohversion und habe zusätzlich Belichtung sammeln können.
Die Bearbeitung ist allerdings noch nicht fertig, das Bild folgt demnächst.
Als nächstes hat sich Stellina den NGC1502 vorgenommen, das ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Giraffe - am Ende von "Kembles Kaskade":
Aufnahmedaten:
Datum: 25.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 208x8s=28 Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Im Zentrum des Haufens befindet sich der optische Doppelstern ADS 2984. Hier eine Vergrößerung:
Den APO habe ich dann auf den Affenkopf-Nebel NGC2174 geschwenkt und konnte am Freitag bereits ordentlich Licht sammeln.
Stellina war für den Rest der Nacht auch nicht untätig und hat weiteres Licht für den Iris-Nebel gesammelt. Auch hier soll - so der Plan - mein vorhandener Stack ergänzt werden und auch hier folgt das Bild später.
Nachdem der Affenkopf hinter den Bäumen verschwunden war, hat mein APO dann als letzte Amtshandlung für die Nacht die NGC7129 "Cosmic Rose" abgelichtet:
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 25.02.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI293MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 286x20s=95 Minuten RGB ohne Filter | 20 Darks, je 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Am Samstag ging es dann direkt weiter mit dem klaren Himmel.Stellina habe ich auf den "Running Man" angesetzt - hier sind 449x10s = 75 Minuten zusammengekommen, während der APO sich solange mit dem "Bogeyman Teil II" beschäftigt hat - Bild siehe oben.
Aufnahmedaten:
Datum: 26.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 449x10s = 75 Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Nachdem die ersten Zweige im Bild von Bogeyman und Running Man aufgetaucht sind, habe ich Stellina auf M65 und M66 geschwenkt - das ganze Triplet passte leider nicht ins Bild:
Aufnahmedaten:
Datum: 26.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 530x10s=88 Minuten |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Den APO habe ich dann wieder auf den Affenkopf NGC2174 geschwenkt und habe die Bilder vom Freitag mit "mehr Licht ergänzt.
Das gleiche habe ich dann auch mit Stellina gemacht - hier der Output:
Affenkopf vom APO (25.02.+26.02.):
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 25.02 und 26.0.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI293MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 702x20s=3,9 Stunden RGB ohne Filter | 20 Darks, je 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Zum Vergleich - hier das Stellina Bild:
Aufnahmedaten:
Datum: 25.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 704x10s=1,95 Stunden |Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Neugierdehalber habe ich mich an einer wilden Kombi von beiden Aufnahmen versucht - das sind dann quasi 5,85 Stunden Gesamtbelichtung:
Später habe ich Stellina dann auf den Gemini-Nebel NGC2371 dirigiert. Dieses "kosmische Hustenbonbon" hat 382x10s = 64 Minuten Licht abbekommen.
Das Bild ist ein Crop - das Objekt wäre eher etwas für das C11 gewesen:
Aufnahmedaten:
Datum: 25.02.2022
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 382x10s = 64 Minuten Minuten | Gestackt mit APP, Bearbeitet mit PI und PS
Tja, und als ich meine Montierung geparkt hatte, war es immer noch stockdunkel. Ich habe also wieder entparkt (Carpe Noctem!) und habe einfach mal auf Polaris belichtet.
339 brauchbare frames a 20 Sekunden = 1,88 Stunden hat der APO gesammelt, bevor es dämmerte. Das reicht leider noch nicht, um die umgebenden Staubfetzen in Ihrer vollen Pracht zu zeigen - aber auch hier werde ich später "mehr Licht" sammeln:
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 25.02 und 26.0.2022
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C | Belichtung: 339x20s=1,88 Stunden RGB ohne Filter | 20 Darks, je 60 Flats und Darkflats, 30 BIAS
Jetzt ist es Sonntag abend - es ist schon wieder klar und aktuell belichtet der APO in HA auf dem Bogeyman und Stellina auf den Rosettennebel. Ich werde über weitere Resultate berichten.
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